Skischule Karl Maier - Rauris - Rauris

Rauris, durch den Goldbergbau vergangener Zeiten auch "güldenes Städtchen" genannt, ist reich an Geschichte, Brauchtum, Landschaft und aufgeschlossener Bürger.

Die Marktgemeinde Rauris liegt im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern.

Rauris wurde schon sehr früh besiedelt, und hat vor allem durch den Goldbergbau (bereits ab 1354) viel Aufschwung erfahren.

 

Der heutige Ort Rauris wurde früher nach dem Gaisbach, auf dessen Schwemmkegel er errichtet wurde, benannt und ist bereits 1120 urkundlich erwähnt.

1122, als Bischof Heinrich von Freising seinem Bruder Graf Friedrich von Peilstein hier zwei Höfe übergab, scheint erstmals der Name "Rurise" auf und bezeichnete das ganze Tal.

Der Gewerke Ignaz Rojacher (Bild links oben) belebte im 19. Jahrhundert abermals den Goldbergbau.

Er errichtete 1886 unter sehr schwierigen Umständen die Wetterwarte (Bild links unten) auf dem Hohen Sonnblick als weltweit erste und höchstgelegene meterologische Beobachtungsstation.

Die Materialseilbahn auf den Sonnblick zur Versorgung der Wetterwarte wurde 1954 fertiggestellt. Bis dahin mußte alles, was benötigt wurde vom Tal auf den Gipfel getragen werden.

 

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